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Ankommen auf unserer kleinen Insel
Bei mir beginnt dein Shooting nicht mit dem ersten Klick der Kamera, sondern in dem Moment, in dem du bei uns zum ersten Mal auf den Hof gefahren kommst.
Fast alle sagen im ersten Augenblick dasselbe, wenn sie durch die Allee auf uns zufahren: „Wow, ist das schön hier.“ Und ich antworte dann immer mit einem Lächeln: „Das hier ist unsere kleine Insel.“
Der Hof meines Mannes trägt eine Jahrhundert lange Geschichte, und ich glaube, dass man diese Seele spürt, sobald man ankommt. Es liegt eine besondere Ruhe in der Luft, die vieles Schwere draußen lässt. Genau darum geht es mir. Nicht um Wände und Räume, sondern um das Gefühl, einmal ankommen und durchatmen zu dürfen, bevor wir gemeinsam loslegen.

Am liebsten raus: dein Shooting in der Natur
Eins meiner ersten Fragen, wenn ich mit einer neuen Kundin telefoniere, ist, was sie sich für ein Shooting vorstellt. Meistens bekomme ich die Antwort, dass meine Outdoorbilder so eine magische und natürliche Wirkung haben. Somit ist klar, dass es die meisten Frauen nach draußen zieht. Und genau das verstehe ich gut. In der freien Natur entsteht eine ganz eigene Magie, die man im Studio so nicht bekommt.
Wenn ich von draußen spreche, dann meine ich wirklich Natur. Keine Häuserwände, keine Straßen, keine städtische Kulisse. Ich meine offene Felder, hohe Gräser, alte Bäume und diesen weichen Abendhimmel, der bestenfalls alles in warmes Licht taucht.
Draußen zu fotografieren hat einen besonderen Zauber. Das Licht ist weicher, der Wind spielt mit deinem Kleid und den Haaren, und die Weite ringsum lässt die Bilder frei und ein bisschen märchenhaft wirken. Viele Frauen erleben die Natur zusätzlich als befreiend, weil sie dort noch leichter loslassen können und das Gefühl haben, ganz bei sich zu sein.
Immer auf der Suche nach dem schönsten Ort
Damit deine Bilder wirklich zu dir und zur Jahreszeit passen, bin ich immer wieder unterwegs um nach geeigneten Orten zu suchen. Ich fahre die Umgebung ab, halte an, schaue mir das Licht an und merke mir die Plätze, die eine besondere Stimmung haben.
Aber ich bin nicht nur aktiv auf der Suche, sondern es passiert mir immer wieder, dass ich einfach unterwegs bin und Orte sehe ohne auf der Suche zu sein. Mir fällt auf einmal etwas auf, ein Licht, welches über ein Feld streicht, ein alter Baum oder einfach ein stilles Plätzchen an dem ich sofort die Möglichkeiten sehe, dort zu fotografieren. Vor meinem inneren Auge sehe ich schon das fertige Bild.
Dabei achte ich auf viele kleine Dinge, darauf, wie ruhig ein Ort ist, ob wir dort ungestört sein können und welche Stimmung er am frühen Abend bekommt, wenn der Tag langsam zu Ende geht. Manche Plätze sind mehr für den Sommer geeignet, wenn beispielsweise das Getreide hoch steht und alles nach Wärme riecht, andere merke ich mir für den grauen, stillen Winter. Und manchmal gibt es Orte, die kann ich zu jeder Jahreszeit begehen. Wie beispielsweise ein kleines Waldstück direkt an unserem Hof.

Zu jeder Jahreszeit habe ich verschiedene Lieblingsorte, die ich ansteuern kann. Denn die Landschaft hier verändert sich mit jeder Jahreszeit, und genau das liebe ich so daran. Im Frühling ist alles zart und grün und voller Anfang, im Herbst wird es golden und weich, und im Winter liegt eine klare, fast andächtige Ruhe über allem. Weil ich meine Orte über das ganze Jahr im Blick behalte, bekommt jedes Shooting am Ende seinen ganz eigenen Platz und seine eigene Stimmung.
Und diese Orte suche ich nie nur für sich allein aus. Ich stimme die Location möglichst immer auch auf die Kleider ab, die sich eine Mama beim Ankleidetermin ausgesucht hat. Ich schaue darauf, dass Kleid und Ort gut zusammenpassen, dass die Farben und die Landschaft eine gemeinsame Sprache sprechen. Ein weiches, fließendes Kleid wirkt in einem sommerlichen Feld schließlich ganz anders als in der klaren Stille eines Wintertages, und genau dieses feine Zusammenspiel macht später einen großen Teil des Zaubers aus. Wie so ein Ankleidetermin bei mir abläuft und warum er mir so am Herzen liegt, erzähle ich in meinem Beitrag über den Ankleidetermin: in meiner kreativen Welt landen.
Die Frauen, die zu mir kommen, müssen sich also um all das keine Gedanken machen. Ich habe die Orte längst im Kopf, sodass am Shootingtag einfach alles zusammenfließt, ganz ohne dass sich irgendjemand um etwas kümmern muss.

Und wenn du lieber drinnen bist: mein Studio
Manchmal, weil das Wetter einfach nicht mitspielt, oder einfach, weil eine Frau sich von vornherein lieber einen geschützten, ganz ungestörten Ort und reduzierte Bilder wünscht, finden die Shootings bewusst im Studio statt. Es ist mir über die Jahre genauso ans Herz gewachsen wie die Felder draußen. Mein Studio ist keine zweite Wahl, sondern einfach eine völlig andere Atmosphäre, die auf ihre ganz eigene Weise schön ist.
Die Gründe, warum sich eine Frau für Aufnahmen drinnen entscheidet, sind dabei ganz unterschiedlich. Manchen ist es draußen im Winter schlicht zu kalt, und ich verstehe gut, dass man sich in einem dünnen Kleid auf einem kalten, windigen und manmchmal verschneiten Feld nicht unbedingt wohlfühlt. Andere reagieren empfindlich auf Gräser oder Pollen, sodass ein Shooting mitten im Sommerfeld mit Heuschnupfen keine schöne Idee wäre. Und wieder anderen ist die freie Natur einfach nicht ihre Welt, und auch das darf so sein.
Mein Studio ist dabei kein kühler, weißer Raum, wie man ihn vielleicht vor Augen hat. Über die Jahre ist es ein warmer, ruhiger Ort geworden, in dem man sich schnell geborgen fühlt. Ich habe schon oft erlebt, dass Frauen mit einem ziemlich flauen Gefühl hereinkamen und nach wenigen Minuten dasaßen, als wären sie bei einer alten Freundin zu Besuch.
Es gibt aber noch einen Grund, der mir besonders am Herzen liegt. Manche Frauen lieben genau diese klare, reduzierte Bildsprache, ganz ohne Tamtam und ohne viel Drumherum. Im Bild sind dann nur sie selbst, ein ruhiger Hintergrund und das weiche Licht. Ob mit einem schönen Kleid oder als Akt- oder Teilakt, hier lässt sich die pure Weiblichkeit zeigen, ganz auf das Wesentliche zurückgenommen. Gerade für meine ästhetischen Frauen- und Aktshootings ist dieser geschützte Rahmen deshalb so wertvoll. Hier sind wir ganz unter uns, ohne dass jemand vorbeikommt, und genau diese Ruhe braucht es, damit sich eine Frau frei und sicher zeigen kann.

Was, wenn du dich nicht für eines entscheiden kannst?
Viele Frauen fragen sich am Anfang, was wohl besser zu ihnen passt, die Natur oder das Studio. Über die Jahre habe ich dabei die Erfahrung gemacht, dass sich die meisten am Ende gar nicht wirklich entscheiden wollen, weil sie sich im Grunde beides wünschen. Und ehrlich gesagt mache ich am allerliebsten genau daraus eine Kombination.
Wenn sich eine Frau für beides entscheidet, gehen wir dabei fast immer zuerst nach draußen und danach erst ins Studio. Das hat einen ganz einfachen Grund, den ich über die Jahre so erlebt habe. Draußen kommt eine Frau meist leichter an, wenn sie ihre ausgesuchten Kleider an hat. Sie sammelt die ersten Erfahrungen vor der Kamera, wird nach und nach lockerer, und zwischen uns wächst ganz von selbst ein Vertrauen.
Wenn wir später ins Studio wechseln und es intimer und reduzierter wird, vielleicht sogar bis hin zu einem puren Akt- oder Teilakt, ist genau dieses Vertrauen schon da. So fällt der offenere und verletzlichere Teil viel leichter, weil er nicht am Anfang steht, sondern auf allem aufbaut, was vorher zwischen uns gewachsen ist.
Drinnen, im geschützten Raum des Studios, entsteht oft das Pure. Dort zeigt sich eine Frau ganz und auf Wunsch ohne Hülle, in ihrer reinen Weiblichkeit. Und was man sieht, ist wirklich sie selbst, ihr ganz eigenes Ich.
Aus diesen beiden Seiten wird zusammen etwas Ganzes. Das Nahe und das Weite, das Offene und das Behütete gehören für mich oft zusammen, weil erst beide gemeinsam eine Frau in ihrer ganzen Tiefe zeigen.

Häufige Fragen zum Shooting in der Natur und im Studio
Wo fotografierst du?
Mein Studio und mein Zuhause liegen auf unserem Hof in Warendorf, mitten im ländlichen NRW, und genau hier findet auch alles statt. Ich fotografiere rund um unseren Hof, in der Natur der näheren Umgebung. Für den einen oder anderen besonderen Platz fahren wir ein kleines Stück mit dem Auto, aber immer nur zu den Feldern und Wiesen hier im Umkreis und nie weit weg.
Fotografierst du nur Schwangere?
Nein, überhaupt nicht. Neben der Schwangerschaftsfotografie mache ich auch Familienshootings, Kindershootings und Mommy-and-Me-Shootings, die meistens draußen in der Natur entstehen. Im Studio gibt es außerdem besondere Angebote wie meine Winterzauber-Mini-Shootings. So findet jede Art von Shooting ihren passenden Ort.
Ist ein Outdoorshooting auch im Winter möglich?
Ja, sehr gerne. Gerade im Winter hat die Natur einen ganz eigenen, stillen Zauber, der sich wunderbar in Bildern einfangen lässt. Mit der richtigen Kleidung und ein paar warmen Pausen zwischendurch geht das gut, und wenn es dir doch zu kalt wird, wechseln wir einfach ins warme Studio.
Wann findet ein Outdoorshooting statt?
Grundsätzlich kann man sagen, dass das Shooting 2-3 Std vor Sonneuntergang stattfindet. Ich fotografiere dann amliebsten, weil die Sonne tief steht und alles in warmes, weiches Licht taucht. Diese Stunde gibt den Bildern ihre ruhige, märchenhafte Stimmung. Den genauen Zeitpunkt stimmen wir vorher gemeinsam ab, passend zur Jahreszeit und zum Sonnenuntergang.
Was, wenn schlechtes Wetter ist?
Bei Outdoor-Shootings behalten wir das Wetter natürlich im Blick. Wenn starker Regen, Sturm oder extreme Temperaturen angesagt sind, verschieben wir den Termin auf einen passenden Ausweichtermin. Genau deshalb plane ich Shootings immer mit etwas zeitlichem Puffer.
Als Alternative können wir das Shooting immer ins Studio verlegen.
Wie lange dauert ein Shooting?
Die Dauer eines Babybauch-Shootings hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem davon, ob wir im Studio oder draußen fotografieren und ob vorab ein Styling gebucht wurde.
Bei einem Outdoor-Shooting sind wir vom natürlichen Licht abhängig, da ich meine stimmungsvollen Aufnahmen am liebsten in den Stunden vor Sonnenuntergang entstehen lasse. Dieses weiche, warme Licht sorgt für die besondere Atmosphäre meiner Outdoor-Bilder. Plane hier in der Regel etwa zwei bis drei Stunden ein.
Im Studio sind wir dagegen komplett unabhängig vom Tageslicht. Durch das künstliche Licht ergeben sich viele unterschiedliche Möglichkeiten und Bildstimmungen, wodurch ein Studio-Shooting je nach Umfang auch etwas länger dauern kann.
Wenn du zusätzlich ein professionelles Styling gebucht hast, solltest du dafür natürlich ebenfalls zusätzliche Zeit einplanen.
Grundsätzlich gilt aber: Ich plane bewusst ohne Zeitdruck.
Mir ist wichtig, dass genügend Raum für Kleiderwechsel, kleine Pausen und unterschiedliche Bildideen bleibt – ganz in deinem Tempo.
Bin ich im Studio an eine gewisse Uhrzeit gebunden?
Nein. Anders als draußen bin ich im Studio nicht vom Tageslicht abhängig, deshalb sind wir bei der Uhrzeit ganz flexibel und können auch dann fotografieren, wenn ein Shooting draußen nicht möglich wäre.
Gibt es im Studio nur Aktaufnahmen?
Nein, selbstverständlich kannst du im Studio auch in meinen Kleidern fotografiert werden. Das Studio ist längst nicht nur für Aktaufnahmen da.
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